Der nächste Tag zeigte sich wieder von einer GANZ anderen Seite. Es war stürmisch, bitterkalt und alles Grau in Grau. Also stand unser Entschluss schnell fest, nochmal nach Rømø zu fahren. Das war genau die Stimmung, die Björn sich für ein Shooting mit Svenja vorgestellt hatte. Dort hielten wir es aber nicht wirklich lange aus, zu kalt war es und vor allem viel zu stürmisch. Also schossen wir noch in unserer Ferienwohnung ein paar Portraits, stellten die Vorzüge eines Eastereggs in Google Chrome fest (wie schön es doch ist, wenn man plötzlich ein simples Dino-Jump’n’Run hat und alle an ihren Handies sitzen und abwechselnd fluchen, weil der Dino mal wieder draufgegangen ist) und kochten ein letztes Mal zusammen.
Am nächsten Tag traten wir die Heimreise an, nachdem wir morgens festgestellt hatten, wie wertvoll doch unser Ofen war. Das Holz war alle und alle saßen eingewickelt in die Schlafsäcke oder Decken rum und warteten auf die Besitzerin der Ferienwohnung zur Schlüsselübergabe.
Nachmittags waren wir dann wieder in Hamburg, wo wir es uns bei Mamalicious nochmal gut gehen ließen. Nachdem wir Björn und Svenja wieder zuhause abgeliefert hatten und uns auf den Weg zurück nach Bielefeld machten, wunderten wir uns direkt, dass das Navi eine Ankunftszeit von 23 Uhr angab, es war doch erst 17 Uhr?! Kaum auf der Autobahn erklärten uns die ersten Schneeflocken und der Verkehrsfunk warum das Navi für die knapp 250km etwa 6 Stunden rechnete. 75km zähfließender Verkehr wegen Schneefall. Juhu! Wir sind dann weite Strecken abseits der Autobahn über Land gefahren und waren schliesslich um kurz nach 21 Uhr wieder in Bielefeld. Was für ein Ritt…