Der nächste Morgen startete unerwartet sonnig. Es war zwar deutlich kälter als an den Tagen zuvor, dafür war am ganzen Himmel nicht eine Wolke zu sehen. Wir hatten uns vorgenommen nach Rømø zu fahren und wollten auf dem Weg dorthin noch zur Ruine eines alten Herrenhauses. Den Plan mit Rømø hatten außer uns noch unzählige andere Menschen, so dass es ziemlich voll am Strand war. Das störte jedoch nicht sonderlich. Die Tatsache, dass wir mit dem Auto über den Strand quasi bis direkt ans Wasser fahren konnten, sorgte zumindest bei unserer Schwabin zuerst für einige Verwunderung. Nachdem wir quasi einmal die ganze Insel abgefahren hatten, machten wir uns mit der aufkommenden Dämmerung auf den Weg zurück. Direkt nachdem wir den Damm verlassen hatten, der Rømø mit dem Festland verbindet, überraschte uns eine ultradichte Nebelwand. Verrückt, nachdem wir auf der Insel eben noch so klare Sicht hatten, dass wir bis Sylt gucken konnten. Leider wurde unsere Hoffnung nicht erfüllt, dass die Kirche vom Vortag auch im Nebel liegen würde.