Create or die … oder live your heart and never follow!

Vor ein paar Tagen habe ich in Hamburg am »Create or die« Workshop von A Fist Full Of Bolts teilgenommen. Sean und Melanie zeichnen sich maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich meine Leidenschaft für Hochzeitsfotos entdeckt habe. Ihre Fotos sind so intensiv und mitreissend wie kaum Zweite. Und dabei so authentisch. Und als ich dann auf Facebook vor einigen Wochen die Frage bei Björn gelesen habe, ob es Interesse an einem Workshop der Beiden in Hamburg geben würde, habe ich direkt gebucht. Und so war ich ziemlich gespannt, was mich dort erwarten würde, zumal ich vorher auch noch nie an einem Workshop teilgenommen hatte (und wenn ich ehrlich sein soll, auch nie groß die Lust dazu hatte). Und auch die Liste der anderen Teilnehmer sorgte für viel Freude bei mir, waren es doch sehr viele Fotografen, deren Arbeit ich schon seit langem verfolge und auch einige, mit denen ich seit einiger Zeit regen Kontakt übers Internet habe.

Also morgens um 8 ins Auto gesetzt und die geliebte (oder gehasste?) Strecke nach Hamburg in Angriff genommen. Nachdem ich dann den 90min Stau vor Hannover geschickt überland in 60min umfahren hatte, stellte sich bei mir auch wieder eine gewisse Entspanntheit ein 😉 In Hamburg angekommen ging es erstmal mit einem Teil der Gruppe zu Jim Burritos zum Mittagessen. Die Stimmung war direkt sehr entspannt und richtig cool…alle verstanden sich auf Anhieb. Und genau das hat sich den ganzen Tag über fortgesetzt. Sean und Melanie waren super nett, haben tiefe Einblicke in ihr Business gegeben und vor allem -und genau das hatte ich mir erhofft- viel von ihrer Philosophie mit uns geteilt. Sie haben mich in meinen Ansichten bestärkt und vor allem auch die Augen für neues geöffnet. Der Austausch mit den anderen Teilnehmern war auch mehr als fruchtbar. Großartig, wenn man so wenig Konkurrenzdenken spürt. Wozu auch? Zusammenarbeiten statt gegeneinander funktioniert doch auch viel besser…

Das gemeinsame Shooting und die folgende kurze Einführung in Seans Lightroom Workflow standen für mich tatsächlich im Hintergrund. Viel spannender war es für mich auch hier zu sehen, wie Sean an die Sache rangeht. Und niemand hat sich dran gestört, dass wir dabei alle bis auf die Knochen nass wurden, weil es in Strömen geregnet hat. Für die Fotos war es sogar noch der letzte Kick, ich gehe jetzt nur noch bei Regen shooten 😉 Ihr könnt unten sehen, was ich dabei so fabriziert habe, ich hoffe es gefällt Euch so gut wie mir.

Der Abend endete beim gemeinsamen Abendessen beim Chinesen und dem Austausch mit Sean über Punk Rock und die neusten Alben, die wir grade ständig hören. Da hat mich auch nicht gestört, dass ich erst um 2 Uhr wieder zuhause war und am nächsten Tag um halb 9 wieder im Büro sitzen musste…was für ein Tag! So viele neue Eindrücke, Impressionen, Bestätigungen! Ich werde noch viel aus diesem Tag mitnehmen und für mich umsetzen…

Das wichtigste war jedoch: Folge Deinem Herzen. Und da schließt sich der Kreis zum Punk Rock wieder mit Hot Water Musics „Live your heart and never follow“. Nicht umsonst die erste Tinte, die für immer in meine Haut geflossen ist. Danke Sean und Melanie, ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder!


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